Florenz – eine Stadt zum Verlieben

Meine Sitzplatzwahl im Flieger nach Florenz war ein absoluter Fehlgriff. Warum vergesse ich immer, dass es im hinteren Bereich der Maschine grundsetzlich spürbarer ist, wenn Turbulenzen auftreten? Gott sei Dank ist die Flugdauer der Verbindung Wien – Florenz 1,15 Stunden kurz. Gelandet um 14 Uhr 35 geht es prompt mit dem Bus zum Schlafgemach in der nordöstlichen Ecke der Stadt.

Schnell frisch angezogen, da die Hitze bereits freudig entgegen strahlt. Und auf geht es in das Herz dieser altehrwürdigen Handelsmetropole.

Der Dom

Kaum im Zentrum angelangt steht sie plötzlich vor einem. Atemberaubend schön erschließt sich ein elegant graziles Koloss an dem man sich schwer satt sieht. Anziehend wirken ihre Figuren und blumigen Ausschmückungen an der gesamten Fassade. Die schönste und grösste Kathedrale von Florenz – Santa Maria del Fiore.

Bei mehreren Blicken auf Augenhöhe zur anderen Seite der angrenzenden Gassen, erstreckt sich ein Labyrinth aus kleinen Läden.enoteca Allen voran die berühmten Enoteca’s. Ein wahrer Augenschmaus für Weinliebhaber. Nicht nur das Chianti Classico ist in den Regalen zu finden. Da mein Geldbeutel definitiv zu streiken anfängt, als ich die sechs nebeneinander gereihten Sassicaia 1994 bis 1999 beäuge, nehme ich mir als Mitbringsel einen kleinen Bio Sangiovese aus dem Hause Fontodi mit.

In meiner kurzen Zeit von 3 einhalb Tagen fiel die Wahl auf entspanntes Flanieren und Entdecken. Eine wunderbare Überraschung war in Form einer Markthalle zu finden. Frisch zubereiteter Fisch und handgemachte Nudeln wurden einem gereicht. Die Wartezeit verkürzte ein singender Verkäufer mit dem Ausschenken von Hauswein.

Restaurante 4 LeoniViele kleine Plätze erschlossen sich erst nach dem zweiten Blick als Ort des Genusses. So fand sich ein Plätzchen mal zwischen sonnen heißen Gassen, unter Bäumen, oder auf der berühmten ältesten Brücke über den Fluss Arno, der Ponte Vecchio.

So ist für alle Sinne das Beste geboten. Mein Versprechen an Florenz? Wir sehen uns sehr bald wieder! Dann nehme ich mir Zeit für mehr Kirchen, Festungen und den Besuch des verehrten Leonardo Da Vinci. Denn eins ist sicher: Diese wunderbare Stadt vereint die Kunst des Menschen in Geschaffenem mit der Kunst der Natur im Wein. Was gibt es Schöneres?

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