Neuseeland „Gefühltes Element – auf dem Whanganui River“

Nach der intensiven Begegnung mit der Hitzekraft der neuseeländischen Vulkane geht es jetzt aufs Wasser. Zwei Tage später als geplant stiegen wir nun endlich in den Bus der uns zur „Einstiegsstelle“ des Whanganui Rivers bringen soll. Wie immer wenn es in den Neuseeländischen Busch geht, ist es eine holprige Fahrt. Vorbei an Schafweiden, durch Wälder und über nicht mehr ganz vertrauensvolle Brücken, hielt ich mich ganze 3 Stunden am Sessel fest.

Whanganui_1Whanganui_1Whanganui_1Los gehtsW1Geschafft! Wir entluden unsere Habseligkeiten und das Kanu. „Up and running…“. Ab jetzt geht es 88 Kilometer Fluss abwärts. Der Whanganui River sieht schlammig aus. Drei Tage zuvor hatte es eine ganze Nacht wie wild geregnet. Durch die Flut an Wasser der Whanganui Zuflüsse, die selbst ganze Bäume mitriss, stieg der Wasserpegel von üblichen 1,5 Metern auf 4,80 an. Aus diesem Grund hat uns unser Veranstalter Yeti Tours erst zwei Tage später starten lassen. Danke Gavin für dein Credo: Don’t mess with  mother nature! Der Pegel ist zurückgegangen, der Fluss voller Schlamm und Bäume. Für uns in den nächsten Tagen durchaus eine Herausforderung diese zu umpaddeln.

Jeder Tag ein anderes Bild

Erstaunt, gebannt und oft ganz still erblickten wir jeden Tag ein sich veränderndes Bild, das den Fluss in seiner Mitte aufnahm. Überall Wasserfälle, selten Stromschnellen, oft aber Steinbänke die uns unsichtbar erschienen. Mal schnell um die Kurve, dann wieder sehr gemächlich bis fast der Stillstand eintrat, ging es den Whanganui hinab. W6Nachts schliefen wir auf Campingplätzen mitten im Neuseeländischen Regenwald. Blöd nur, dass ich unseren Wein völlig vergessen hatte, der lag nämlich im Auto. Dafür hat mich (Jacob hatte das natürlich nicht mitbekommen) ein Possum besucht. Zwischen Außenzelt und Innenhülle hat es mich mit leuchtenden Augen angestarrt. Ein kleiner Horrorfilm für mich Schlaftrunkende.

Der Schluss Akt am letzten Tag war ein anstrengender. Der Wind kam uns frontal entgegen. Unsere Paddelkünste wurden bis auf die Knochen geprüft! Nach drei ausgiebigen Tagen sahen wir die Anlegestelle und wollten eigentlich sofort weiter den Fluss entlang. Das einzige was mich aus dem Wasser holte war die noch bevorstehenden Erkundungen und eine Toilette mit Spülung!

Wer die männliche Sicht der Dinge erlesen will, hier ist Jacob’s Blog

Bei der nächsten Erzählung dreht sich alles um Wein auf der Nordinsel…

Whanganui getting ready

 

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Los gehts

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Los gehts

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  3 comments for “Neuseeland „Gefühltes Element – auf dem Whanganui River“

  1. 19. Februar 2014 at 1:43 pm

    Hallo Anna, habe mich gefreut, Dich gestern kennen zu lernen.
    Und die Neuseeland- Stories (steht auf unserer Reiseliste ganz oben) sind ja noch ein zusätzliches Goodie für mich! Lieben Gruß aus dem WEINviertel… Angelika

    • Anna Zell
      19. Februar 2014 at 4:29 pm

      Liebe Angelika, die Freude ist ganz meinerseits. Ja Neuseeland hat es wirklich „in sich“! Ein Traumland dem unseren so ähnlich und doch ganz anders. Auf ein baldiges Wiedersehen! Weiterhin wunderbare Reiseträume die sich hier und da verwirklichen lassen.

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